Die Teams der Abteilung für Chirurgie und des Fachschwerpunktes für Urologie freuen sich über die Anschaffung eines neuen Laparoskopieturms in modernster 4K-Technologie mit ICG. Diese hochmoderne Ausrüstung repräsentiert einen wesentlichen Fortschritt in der minimal-invasiven Chirurgie und wird die Präzision, die Visualisierung und letztendlich die Patientensicherheit erheblich verbessern.
Ein herausragendes Merkmal des neuen Turms ist die ICG-Fluoreszenzbildgebung welche es den Operateuren unmittelbar während der Operation ermöglicht, Blutgefäße, Lymphknoten und andere Strukturen besser und schneller zu erkennen, was besonders bei komplexen Eingriffen von unschätzbarem Wert ist.
„Die ICG Technologie kommt zum Beispiel bei Darmoperationen zum Einsatz um unmittelbar während der Operation Mangel-Durchblutungen zu erkennen und so das Risiko von undichten Nähten zu minimieren. Dadurch sinkt das Risiko von Komplikationen sowie auch eventuell notwendiger Zweiteingriffe“, so der ärztliche Direktor und Leiter der Abteilung für Chirurgie Prim. Dr. Stefan Leidl.
ANWENDUNGSBEREICHE
Chirurgie
In der allgemeinen Chirurgie wird der neue Laparoskopieturm bei einer Vielzahl von Darmeingriffen, Gallenblasenentfernungen, Leisten-, Nabel- und Narbenbruchoperationen sowie bei Blinddarmentfernungen eingesetzt. Der Laparoskopieturm erhöht die Präzision und Sicherheit bei den oben genannten Eingriffen.
Urologie
In der Urologie wird der Turm insbesondere bei endoskopischen Operationen wie zum Beispiel Nieren- und Harnleitersteinen, Blasentumoren und Prostataeingriffen genutzt. „Die Fähigkeit des CSI-Kontrastprogramms und der Fluoreszenz-Zystoskopie (Hexvix) ermöglicht es Urologen, Blutgefäße und Tumore deutlicher darzustellen, krebsartige Gewebsveränderungen noch präziser zu entfernen und gleichzeitig gesunde Strukturen zu schonen“, betont Fachschwerpunktleiter der Urologie OA Dr. Christian Kontur.
BILDTEXT
Bild 1: v.l.n.r.: Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Stefan Leidl und Fachschwerpunktleiter OA Dr. Christian Kontur
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